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Bekreuzter Traubenwickler-Pheromon 4 Stück/Set

10,50 

2,62  / Stück

  • 100% giftfreie Methode mit Pheromonen (Sexuallockstoff für Lobesia botrana)
  • unbedenklich für Menschen, Wild- und Haustiere
  • nicht bienengefährlich & nützlingsschonend
  • biologische Schädlingsbekämpfung
  • einfache Verwendung in Fallen
  • schnelle & sichere Befallskontrolle

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Beschreibung

Sexuallockstoff für den Bekreuzten Traubenwickler (Lobesia botrana) zur Befallsüberwachung und Monitoring

Der Bekreuz­te Trau­ben­wick­ler ist ein Schäd­ling im Wein­bau. Wei­te­re Wirts­pflan­zen sind Cle­ma­tis, Sta­chel­bee­re, Ros­ma­rin und eini­ge mehr. Im Wein­bau fres­sen die Lar­ven sowohl an den Blü­ten als auch an den Trau­ben. Der ent­stan­de­ne Scha­den zeigt sich nicht nur direkt durch den Ern­te­aus­fall. Wein­trau­ben, wel­che vom Bekreuz­ten Trau­ben­wick­ler befal­len sind, sind deut­lich anfäl­li­ger für den Schim­mel­pilz Botry­tis cine­rea (Grau­schim­mel­fäu­le). Hier­durch ent­steht ein erheb­li­cher Ertrags­aus­fall.

Der Bekreuz­te Trau­ben­wick­ler war bis­her nur in den süd­li­chen Wein­bau­ge­bie­ten bekannt. Durch die vor­an­schrei­ten­de Kli­ma­ver­än­de­rung tritt die­ser Schäd­ling mitt­ler­wei­le lan­des­weit auf.

Zur bio­lo­gi­schen Maß­nah­me gegen den Bekreuz­ten Trau­ben­wick­ler emp­feh­len wir Ihnen den Ein­satz von Phe­ro­mo­nen. Das Phe­ro­mon besteht aus einem Sexu­al­lock­stoff, wel­cher aus­schließ­lich die männ­li­chen Fal­ter des Bekreuz­ten Trau­ben­wick­lers anlockt. Das Pro­dukt ist 100% gift­frei und wirkt selek­tiv gegen den Schäd­ling. Aus die­sem Grund wer­den weder Men­schen noch Wild- oder Haus­tie­re von die­ser bio­lo­gi­schen Metho­de beeinträchtigt.

So setzten Sie die Pheromone ein:

Zur Befalls­über­wa­chung bzw. zum Moni­to­ring ver­wen­den Sie 1 Phe­ro­mon pro Fal­le. Ent­neh­men Sie ein Phe­ro­mon der Ver­pa­ckung und geben Sie es in die gewünsch­te Fal­le. Hier­für eig­nen sich Bio­lock® Del­ta­fal­le oder die Bio­lock® Trich­ter­fal­le. Hän­gen Sie die Fal­le etwa auf Trau­ben-Höhe des Reb­stocks auf. Bit­te kon­trol­lie­ren Sie die Fal­le regel­mä­ßig. Zu Beginn der Sai­son 1x wöchent­lich, danach 3x wöchent­lich. Ein Phe­ro­mon ist ca. 6 Wochen wirksam.

So stel­len Sie den best­mög­li­chen Zeit­punkt fest, um gezielt gegen den Ein­bin­di­gen Trau­ben­wick­ler vor­zu­ge­hen. Das spart den Ein­satz von Pflan­zen­schutz­mit­teln. Das ist gut für Sie und noch bes­ser für unse­re Umwelt.

Ein wei­te­rer Mög­li­cher Ein­satz der Phe­ro­mo­ne besteht in der soge­nann­ten „Ver­wirr­me­tho­de“: weib­li­che Trau­ben­wick­ler ver­strö­men Sexu­al­lock­stof­fe (Phe­ro­mo­ne), um männ­li­che Trau­ben­wick­ler zur Paa­rung anzu­lo­cken. Wenn Sie nun Phe­ro­mo­ne in hoher Zahl ein­set­zen, wird die natür­li­che Duft­spur des Weib­chens über­la­gert. Der männ­li­che Fal­ter ist ver­wirrt und fin­det nicht mehr zum Weib­chen. Eine Paa­rung bleibt aus, es ent­wi­ckelt sich kei­ne wei­te­re Lar­ven­ge­nera­ti­on.

Hier erfahren Sie, wann Sie die Pheromone einsetzen sollen:

Flug­zeit der 1. Genera­ti­on: Ende April/Anfang Mai für 2–5 Wochen

Flug­zeit der 2. Genera­ti­on: Ende Juni/Anfang Juli für 2–5 Wochen

Flug­zeit der 3. Genera­ti­on: in war­men Lagen, bei güns­ti­ger Wit­te­rung ent­steht der Süß­wurm. Die dazu­ge­hö­ri­ge Flug­zeit ab Mit­te September/Anfang Oktober

Hier erläutern wir Ihnen den Lebenszyklus des Einbindigen Traubenwicklers:

Der Bekreuz­te Trau­ben­wick­ler ent­wi­ckelt nor­ma­ler­wei­se 2 Genera­tio­nen pro Jahr. Man unter­schei­det die Lar­ve bzw. Rau­pe die­ser Klein­schmet­ter­lings­art (Mot­te) in Heu­wurm und Sauer­wurm. Der Heu­wurm tritt an den Geschei­nen auf, der Sauer­wurm gehört zur 2. Genera­ti­on und tritt an den klei­nen sau­ren Bee­ren auf.

Die Pup­pe des Trau­ben­wick­lers über­win­tert unter der Rin­de oder der Bor­ke des Reb­stocks. Ende April/Anfang Mai flie­gen die Fal­ter der ers­ten Genera­ti­on für ca. 2–5 Wochen. In die­ser Zeit paa­ren sich die Fal­ter und legen die Eier in die Geschei­ne, bevor­zugt in den Abend­stun­den. Die Lar­ven der ers­ten Genera­ti­on, der Heu­wurm, schlüp­fen und fres­sen ger­ne an den Blü­ten­knos­pen. Der Kör­per der Lar­ve ist hell­gelb bis grün­lich-vio­lett, der Kopf ist braun. Nach ein paar Wochen ver­puppt sich der Heu­wurm. Dar­aus ent­steht die zwei­te Genera­ti­on des Trau­ben­wick­lers. Ende Juni/Anfang Juli fin­det der nächs­te Fal­ter­flug für ca. 2–5 Wochen statt. Die Eier wer­den auf den Bee­ren abge­legt. Der schlüp­fen­de Sauer­wurm bohrt sich in die Bee­ren. Nach drei bis vier Wochen ver­puppt sich der Sauer­wurm unter der Rinde.

Inhalt: Pheromon 4 Stück/Set

Bio­zid­pro­duk­te vor­sich­tig ver­wen­den. Vor Gebrauch stets Eti­kett und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen lesen!

Wir haben hier für Sie auch schon ein Kom­plett-Set zusam­men­ge­stellt: die Bio­lock® Bekreuz­ter Trau­ben­wick­ler Fal­le mit Phe­ro­mo­nen.

Phe­ro­mo­ne allein sind nicht aus­rei­chend wirk­sam für Bekämp­fungs­maß­nah­men. Wird ein Befall mit Trau­ben­wick­lern fest­ge­stellt, muss die Bekämp­fung mit geeig­ne­ten Mit­teln durch­ge­führt wer­den. Ger­ne bera­ten wir Sie hier­zu aus­führ­lich — rufen Sie uns ein­fach an.